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Kein Hinweis auf Datendiebstahl

Mit Apple ist ein weiteres prominentes US-Unternehmen aus der Technologiebranche Opfer eines Hackerangriffs geworden. Apple teilte vergangene Woche mit, Macintosh-Computer einiger Mitarbeiter seien kürzlich ins Visier von Hackern geraten. Die Rechner wurden mit einer Schadsoftware infiziert, als die Mitarbeiter eine Website für Softwareentwickler besuchten.

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Dieselbe Software kam auch bei einem Angriff auf Facebook zum Einsatz. Die Drahtzieher werden in China vermutet, Beweise gibt es bisher nicht. Das chinesische Verteidigungsministerium wies Hackervorwürfe einer US-Sicherheitsfirma zurück.

Laut Informationen eines Insiders wurde die Schadsoftware auch bei Cyberüberfällen auf Hunderte andere Firmen entdeckt, darunter Rüstungsunternehmen. Zuletzt hatten die Internetkonzerne Facebook und Twitter Hackerangriffe gemeldet. Unklar ist aber, ob diese Angriffe auf dasselbe Konto gehen. Ermittler vermuteten die Urheber der Attacken in diesen Fällen in Osteuropa und hätten in zumindest einem Fall die Spur in die Ukraine zurückverfolgt, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Erster „wirklich großer Angriff auf Macs“

Der Fall Apple dürfte für besondere Aufregung in der IT-Branche sorgen, denn es handelt sich um den bisher größten bekannten Cyberschlag gegen Apple-Computer. Bisher konzentrierten sich Hacker auf Rechner, die mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows laufen. „Das ist der erste wirklich große Angriff auf Macs“, sagte einer der beiden Insider. Auch der IT-Sicherheitsexperte Charlie Miller berichtete von einem steigenden Interesse, Schadsoftware für Apple-Computer zu erkunden.

Nach Angaben von Apple nutzten die Hacker eine Lücke in der Java-Software von Oracle, um in die Macintosh-Rechner zu gelangen. Es gebe keine Hinweise auf entwendete Daten bei Apple. Unklar blieb zunächst, ob alle infizierten Rechner entdeckt wurden und ob anderswo Daten gestohlen wurden. Die Sicherheitsfirma F-Secure äußerte die Vermutung, dass die Angreifer nach Wegen suchten, letztlich auch Zugriff auf die Computer von Millionen von Endverbrauchern bekommen zu können.

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