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Großteil urlaubt in Österreich

Die Tourismusbranche kann aus heutiger Sicht auch 2013 mit einem guten Geschäft rechnen. Fast die Hälfte der Österreicher (49 Prozent) wollen heuer im Urlaub gleich viel ausgeben wie im Vorjahr, 28 Prozent wollen sogar mehr Geld lockermachen. In den vergangenen zehn Jahren erhöhten sich die durchschnittlichen Reiseausgaben laut Statistik Austria um etwa 30 Prozent auf rund 900 Euro je Reise.

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Seit 2011 sei hier nur ein leichter Rückgang zu bemerken. Gespart würde in erster Linie bei den Nebenausgaben, so Peter Laimer, Tourismusexperte bei der Statistik Austria. „Die Zinsen sind niedrig, der Konsum läuft gut.“ Auch die Angst vor einer hohen Inflation treibe die Ausgaben an.

„Nur jeder Zehnte meint, er wird weniger ausgeben“, berichtete auch Georg Christian Steckenbauer von der IMC FH Krems am Dienstag bei einer Pressekonferenz unter Verweis auf eine Umfrage zum Reiseverhalten der Österreicher, welche die Fachhochschule im Auftrag von Corps Touristique Austria durchführte.

14 Prozent mit Urlaubsbudget von über 3.000 Euro

Die Reisebudgets für 2013 sind naturgemäß sehr unterschiedlich: 14 Prozent der Österreicher können laut Corps Touristique Austria rund 1.000 Euro ausgeben, acht Prozent bis 1.500 Euro, zehn Prozent bis 2.000 Euro und vier Prozent bis 2.500 Euro. Immerhin 21 Prozent wollen sich heuer einen noch teureren Urlaub erlauben - sieben Prozent haben bis zu 3.000 Euro zur Verfügung, 14 Prozent mehr als 3.000 Euro.

Immer beliebter werden dabei Kurzurlaube - sie stiegen gegenüber 2011 um 1,7 Prozent stärker als längere Reisen und drückten die durchschnittliche Dauer auf 6,1 Nächtigungen. „Erholung“ (22,1 Prozent) sowie „Strand- und Badeurlaub“ (19,7 Prozent) sind auf Reisen die häufigsten Motive, dicht gefolgt von Aktivurlauben (18,5 Prozent), Kultur- und Besichtigungsaufenthalten bzw. Städtereisen (14,4 Prozent) sowie Verwandten- und Bekanntenbesuchen (14,5 Prozent). Zwei Drittel der Reisen wurden mit dem Pkw angetreten, 17,6 Prozent mit dem Flugzeug. Ein knappes Fünftel der Reisen führte zu Freunden, Verwandten oder dem Zweitwohnsitz.

Reisebüros wieder gefragter

Dem Internet zum Trotz nehmen die Österreicher für ihre Urlaube verstärkt Hilfe von Reisebüros in Anspruch. Wurden 2003 noch 81,3 aller Reisen bzw. 70 Prozent der Auslandsreisen privat organisiert, so waren es 2012 nur noch 71,2 Prozent der Reisen insgesamt und 58,3 Prozent der Auslandsreisen. Dementsprechend nahmen die via Reisebüro bzw. Reiseveranstalter teilweise bzw. vollständig organisierten Reisen zu: Urlaubsreisen insgesamt von 18,7 Prozent auf 28,2 Prozent; Auslandsreisen von 30 Prozent auf 41,7 Prozent.

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