Atomreaktor in Schweden nach Wassereintritt abgeschaltet

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

In der größten Atomanlage Schwedens ist ein Reaktor abgeschaltet worden, nachdem dort Meerwasser eingedrungen war. Das teilten der Betreiber Vattenfall und die Atomaufsichtsbehörde der schwedischen Nachrichtenagentur TT gestern mit.

Es gebe „keinerlei“ Sicherheitsproblem in dem Kraftwerk Ringhals in der Nähe von Göteborg im Südwesten des Landes, sagte ein Inspekteur der Atombehörde TT.

Der betroffene Reaktor funktioniert mit Wasserdruck und hat eine Kapazität von 950 Megawatt. Das Vorhandensein von Salzwasser sei allerdings nicht normal, daher habe gehandelt werden müssen, sagte der Atominspekteur weiter. Die drei Atomanlagen in Schweden produzieren 35 Prozent des Stroms für das Land.