FBI dementiert iPhone-Datensammlung

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Die US-Ermittlungsbehörde FBI ist Vorwürfen des Hackerkollektivs Antisec entgegengetreten, man habe im großen Maßstab Daten von Mobilfunknutzern gesammelt.

Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass ein FBI-Laptop geknackt worden sei. Die US-Bundespolizei dementierte außerdem, diese Daten „gesucht oder erhalten zu haben“. Im Kurzmitteilungsdienst Twitter bezeichnete die Pressestelle des FBI die Vorwürfe als „völlig falsch“.

Datei mit zwölf Millionen Seriennummern

Antisec hatte gestern im Internet einen Auszug einer großen Datei veröffentlicht, in der sich insgesamt mehr als zwölf Millionen Seriennummern (Unique Device Identifier, UDID) von Geräten mit dem Apple-Betriebssystem iOS - also iPhone, iPad und iPod touch - befinden sollen. Die Datei sei vom Laptop eines FBI-Mitarbeiters erbeutet worden, so das Hackerkollektiv.

Vorwurf: Ausspionieren von Smartphone-Besitzern

Damit warf Antisec der Behörde vor, Daten über Millionen Bürger gesammelt zu haben. Denn die weltweit einmalige 40-stellige Seriennummer ist eine Art digitaler Fingerabdruck eines Mobiltelefons. Da ein Smartphone meist nur von einer Person genutzt wird, kann diese Person über die Seriennummer wiedererkannt werden.

Zusätzlich stehen in den nun veröffentlichten Datensätzen auch die Gerätenamen (beispielsweise „Max Mustermanns iPhone“) und die Gerätetypen (beispielsweise „iPad“), die weitere Rückschlüsse auf den Handybesitzer ermöglichen.