Tom Cruise nur auf Platz 13
Die US-Moderatorin Oprah Winfrey führt zum vierten Mal hintereinander die Liste der am besten verdienenden Prominenten an. Zwischen Mai 2011 und Mai 2012 habe Winfrey schätzungsweise rund 165 Millionen Dollar (etwa 130 Mio. Euro) kassiert, berichtete das „Forbes“-Magazin, das die Liste jährlich erstellt, Ende August in New York.
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Winfrey habe das Geld vor allem mit einer eigenen Zeitschrift und Fernseh- und Radioverträgen verdient. Ihre eigene Show hatte sie im vergangenen Jahr nach rund einem Vierteljahrhundert aufgegeben. Unter den ersten zehn ist Winfrey die einzige Frau in der Promiliste.
Dr. Dre als Neuzugang
Auf Platz zwei folgt der Regisseur Michael Bay („Transformers“) mit rund 160 Millionen Dollar und auf Platz drei der Regisseur Steven Spielberg mit rund 130 Millionen Dollar. Schauspieler Tom Cruise, zuletzt noch unter den Topverdienern gereiht, schaffte es nur noch auf Platz 13. Ebenfalls auf die Liste geschafft haben es der Sänger Elton John, der Unternehmer Donald Trump, die Sängerin Britney Spears und der Golfer Tiger Woods.
Überraschendster Neuzugang auf der Promiliste sei der Rapper und Musikproduzent Dr. Dre, schreibt das „Forbes“-Magazin. Vor allem wegen einer lukrativen Beteiligung an einem Kopfhörerunternehmen stieg er mit rund 110 Millionen Dollar auf dem fünften Platz ein. Das „Forbes“-Magazin berechnet die Liste jedes Jahr aus Gehalt, Werbeeinnahmen und Gewinnen aus Beteiligungen von Prominenten. Dafür zieht es nach eigenen Angaben Manager, Agenten, Anwälte und weitere Quellen heran.
Merkel die mächtigste Frau
Neben den reichsten Menschen der Welt listet „Forbes“ auch jedes Jahr die mächtigsten Personen auf. Und auch hier geht die Spitzenplatzierung bei den Frauen seit sechs Jahren (Ausnahme war nur 2010) an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch die folgenden Plätze bleiben 2012 im Vergleich zum Vorjahr unverändert: US-Außenministerin Hillary Clinton ist auf dem zweiten Rang und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff auf Rang drei. Amerikas First Lady Michelle Obama verbesserte sich im US-Wahlkampfjahr auf Platz sieben.
Melinda Gates, die sich mit ihrem Mann Bill den Vorsitz der nach ihnen benannten Bill und Melinda Gates Stiftung teilt, wurde für ihre wohltätige Arbeit mit Rang vier belohnt. Ihr folgt Jill Abramson, die Chefredakteurin der „New York Times“. Die indische Politikerin Sonia Gandhi, Präsidentin der Nationalen Kongresspartei, belegt Platz sechs, und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hinter Obama Platz acht.
Obama vor Putin
Insgesamt ist die Macht jedoch fest in der Hand der Männer. So führt laut „Forbes“ US-Präsident Barack Obama wieder die Liste vor dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. An dritter Stelle wird der chinesische Staatschef Hu Jintao gereiht, welcher Obama im Vorjahr noch von Platz eins gestoßen hatte. Auf dem vierten Platz reiht sich Merkel ein. An fünfter Stelle landete mit Microsoft-Gründer Bill Gates wieder ein Mann, gefolgt vom saudi-arabischen König Abdallah.
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