Skandal um Kamerahersteller Olympus weitet sich aus

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Der Skandal um den japanischen Kamerahersteller Olympus ist größer als bisher bekannt. Das Unternehmen räumte heute ein, durch Wertpapierinvestitionen erlittene Verluste verheimlicht zu haben. Die Vorfälle reichten bis in die 1990er Jahre zurück.

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Anwälte und Analysten sagten, Olympus drohten ernsthafte Konsequenzen von Klagen wegen Bilanzbetrugs bis hin zu einem Ausschluss von der Börse in Tokio.

„Die Zukunft der Firma ist extrem düster“, sagte Ryosuke Okazaki von ITC Investment Partners. Olympus-Aktien verloren fast 30 Prozent an Wert. Erst kürzlich hatte Olympus die Bekanntgabe seines Quartalsberichts verschoben, nachdem die Affäre um dubiose Zahlungen immer weitere Kreise gezogen hatte.