Eingeständnis von Exekution?
Im libyschen Nationalen Übergangsrat gibt es offenbar einen Richtungsstreit, wie mit den Umständen, die zum Tod von Langzeitmachthaber Gaddafi geführt haben, umzugehen ist. Ein Teil will nun offenbar für eine Aufarbeitung sorgen. Der Todesschütze soll vor Gericht gestellt werden, so der stellvertretende Vorsitzende des Rates. Das kann als indirektes Eingeständnis einer Exekution gewertet werden. Ein anderer Vertreter widersprach hingegen, zuerst solle überhaupt festgestellt werden, ob Gaddafi aus nächster Nähe nach seiner Gefangennahme getötet worden sei.
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