„Vater der Künstlichen Intelligenz“ ist tot
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Der US-Informatiker John McCarthy, einer der Pioniere auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, ist tot. Das gab die Universität Stanford, bei der McCarthy beinahe vier Jahrzehnte tätig war, heute bekannt. Der Entwickler der Programmiersprache LISP (List Processing) verstarb demnach gestern im Alter von 84 Jahren.
McCarthy führt den Begriff der Künstlichen Intelligenz 1955 ein und prägte ihn wie kein anderer. Er ist unter anderem der Gründer des Stanford Artificial Intelligence Laboratory (SAIL) und wurde 1971 mit dem Turing Award und 1988 mit dem Kyoto-Preis ausgezeichnet.