Nach Brand: Verletzte bei Zusammenstößen auf Lampedusa

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Bei Zusammenstößen zwischen Hunderten tunesischen Flüchtlingen und Polizisten sind auf der italienischen Insel Lampedusa rund ein Dutzend Menschen verletzt worden.

Auf Bildern des Fernsehsenders Sky TG-24 war zu sehen, wie mit Helmen und Schutzschilden ausgerüstete Beamte auf illegal Eingewanderte einprügelten, die erneut gegen ihre Lebendsbedingungen auf der Mittelmeer-Insel demonstrierten.

Medienberichten zufolge bewarfen Bewohner Lampedusas die Flüchtlinge mit Steinen. Diese wiederum drohten damit, Gasflaschen zur Explosion zu bringen.

Die Spannungen auf der Insel hatten sich in der vergangenen Tagen verschärft. Tags davor wurde das Auffanglager der Insel in Brand gesetzt, in dem rund 1.300 Personen untergebracht waren. Die Flammen entwickelten sich in der Küche und im Lager, in dem die Lebensmittel aufbewahrt waren, berichteten italienische Medien. Rund 800 Tunesier nutzten die chaotischen Zustände aus, um aus dem Auffanglager zu flüchten. Etwa 400 von ihnen wurden unweit des Hafens festgenommen. Ein Großteil des Auffanglagers wurde von den Flammen zerstört.