Disney kippt Johnny-Depp-Großprojekt „Lone Ranger“

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Der Disney-Konzern hat das derzeit wichtigste Projekt seines Kassenmagneten Johnny Depp gestoppt. Der Film „The Lone Ranger“, die Adaption eines Fernsehklassikers aus den 50ern, werde nun doch nicht gedreht, meldete gestern die „Los Angeles Times“.

Disney, jüngst auf drastischen Sparkurs gegangen, zog offenbar wegen der Kosten die Notbremse. Ursprünglich hatte der Western 250 Millionen Dollar (175 Millionen Euro) kosten sollen. Hinzu komme, dass sich Regisseur Gore Verbinski („Fluch der Karibik“) wegen der Kostenfrage mit dem Studio überworfen habe.

„Die Texas-Rangers“ sind ein Klassiker, der auch nach 60 Jahren immer mal wieder im amerikanischen Fernsehen gezeigt wird. Es geht um einen Gesetzeshüter im Wilden Westen, der als einziger einen Banditenüberfall überlebt und von einem Indianer gesund gepflegt wird. Ganz wie Batman und Robin jagt das Duo anonym Verbrecher. Depp sollte Tonto, den Indianer, spielen. Für die Hauptrolle war Armie Hammer („The Social Network“) vorgesehen.