Die Nacht-und-Nebel-Aktion des Mauerbaus

Der 13. August 1961 markiert eine drastische Zäsur im Leben vieler Berliner. Über Nacht war die Stadt geteilt, war der Westen vom Osten abgeriegelt. Mit einem Pinselstrich begann der Bau der Berliner Mauer, den die DDR-Führung über Monate hinweg minutiös geplant hatte. Doch lange musste der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht in Moskau Klinken putzen, bevor Sowjet-Regierungschef Nikita Chruschtschow grünes Licht zum Mauerbau gab. Dann ging aber alles ganz schnell - und wo früher Menschen noch die Straßen querten, stand wenige Tage später eine Behelfsmauer, die in den kommenden Jahren zum Todesstreifen ausgebaut wurde.

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