Seit 1998 im ORF
Ein Mann mit langjähriger ORF-Erfahrung ist der alte und neue Generaldirektor des ORF: Alexander Wrabetz. Seit 1998 arbeitet er im ORF in Führungspositionen. Davor war er Mitglied im ORF-Kuratorium.
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Alexander Wrabetz wurde am 21. März 1960 in Wien geboren. Nach der Matura im Jahr 1978 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien und promovierte 1983 zum Dr. jur.
Nach einem Jahr Gerichtspraxis startete Wrabetz seine Karriere im Bankenbereich. Von 1984 bis 1987 war er in der Abteilung Internationale Finanzierungen der Girozentrale und Bank der Österreichischen Sparkassen AG. Danach wechselte er in die Verstaatlichte Industrie.
Als kaufmännischer Direktor in den ORF geholt
Von 1987 bis 1992 war Wrabetz als Assistent des Vorstands der Österreichischen Industrieholding AG für Hugo Michael Sekyra tätig. 1992 zog er als Geschäftsführer in das ÖIAG-Handelshaus Intertrading. Später wurde er schließlich Vorstand der ÖIAG-Tochter Vamed. Darüber hinaus übernahm er diverse Aufsichtsratsfunktionen innerhalb der ÖIAG.
Wrabetz war Mitglied des ORF-Kuratoriums, bevor er 1998 von Generalintendant Gerhard Weis als Kaufmännischer Direktor in den ORF geholt wurde.
Wrabetz stammt aus einem freiheitlichen Elternhaus, dockte aber früh bei der SPÖ an. Er war Bundesvorsitzender der SPÖ-Studentenorganisation VSStÖ und organisierte 1983 den erfolgreichen Vorzugsstimmen-Wahlkampf für den heutigen SPÖ-Mediensprecher Josef Cap. Seine Parteimitgliedschaft in der SPÖ hat Wrabetz mit seinem ersten Amtsantritt als Generaldirektor 2006 ruhend gestellt.
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