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Zweites Quartal schwächer

Der weltgrößte Kosmetikkonzern L’Oreal ist im ersten Halbjahr 2011 gewachsen. Der Umsatz habe um fünf Prozent auf 10,15 Milliarden Euro zugelegt, teilte der französische Konzern Mitte Juli in Paris mit. Ausschlaggebend war ein starkes erstes Quartal.

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In den Monaten März bis Juni wuchs L’Oreal nur um 0,9 Prozent auf 4,99 Mrd. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 5,07 Mrd. Euro Umsatz gerechnet.

Wachstum in Asien und Lateinamerika

Rückschläge musste der Konzern vor allem in osteuropäischen Ländern wie Russland und der Ukraine hinnehmen, während er auf Märkten wie Asien und Lateinamerika zulegen konnte. Gefragt war vor allem Luxuskosmetik, zu der bei L’Oreal-Marken wie Lancome, Kiehl’s und Giorgio Armani gehören.

Auch die schwache Nachfrage nach Kosmetikprodukten in Nordamerika macht L’Oreal zu schaffen. Dort gingen die Erlöse um knapp fünf Prozent zurück, in Osteuropa - vor allem in Russland und der Ukraine - sogar im Schnitt um 8,2 Prozent. Trotz der enttäuschenden Entwicklung auf diesen wichtigen Märkten hält der weltgrößte Kosmetikhersteller an seinen Jahreszielen fest.

Lippenstifte, Cremes, Shampoos

Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 4,99 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis entspricht das einem Anstieg von 4,6 Prozent. Damit bleibt der Hersteller von Lancome-Lippenstiften, Biotherm-Cremes, Garnier-Shampoos und Body-Shop-Produkten hinter den Erwartungen zurück. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Ziele. L’Oreal schaue zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte und rechne 2011 mit steigenden Gewinnen und Umsätzen. Der Konzern werde sich besser entwickeln als der Markt und bei Umsatz und Gewinn zulegen, hieß es.

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