Über 1.000 Flüchtlinge auf Lampedusa gelandet

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Die italienische Mittelmeer-Insel Lampedusa wird wieder von einer starken Flüchtlingswelle belastet. Vier Boote mit insgesamt 1.042 Flüchtlingen, darunter etwa 30 Kinder, erreichten in der Nacht auf heute die Insel, berichtete die italienische Küstenwache. Die Boote waren in Libyen gestartet. Die afrikanischen Migranten sind wohlauf und befinden sich im Auffanglager Lampedusas.

Die Insel liegt zwischen Tunesien und Sizilien und ist zum zentralen Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus Afrika geworden. Vor dem Hintergrund der Aufstände im Norden des Kontinents sind zuletzt Tausende Menschen nach Lampedusa geflohen. Vor allem dort, aber auch in ganz Europa, ist eine heftige Debatte über den Umgang mit den Flüchtlingen entbrannt.