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Gerangel mit Facebook und Twitter

Am Rande einer Konferenz der US-Medienindustrie am Donnerstag im kalifornischen Sun Valley hat sich Googles Vorstandschef Eric Schmidt für eine Kooperation mit dem Sozialen Netzwerk Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter ausgesprochen.

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„Ich würde es sehr gerne sehen, wenn wir eine bessere Integration mit Twitter und Facebook erreichen könnten“, so der langjährige Google-Geschäftsführer. Die Verhandlungen mit Twitter über die Verlängerung des Suchabkommens mit Google seien allerdings unlängst gescheitert, so Schmidt, die beiden Unternehmen hätten sich in einigen Details nicht einigen können. Die Verhandlungen hätten viel Zeit in Anspruch genommen, so Schmidt.

Facebook wiederum habe sich geweigert, seine Schnittstellen freizugeben, so dass Nutzer ihre dort gespeicherten Freundesdaten auch nach Google+, Googles jüngstem Werkzeug im Sozialen Netzwerk, exportieren könnten. Schmidt gab zu bedenken, dass es trotz Facebooks Dominanz durchaus Platz für mehrere Soziale Netzwerke gebe. Die Onlineidentitäten der Zukunft würden sich aus den Aktivitäten der Nutzer auf mehreren verschiedenen Plattformen zusammensetzen.

Ärger mit China

Abseits der Probleme mit Facebook und Twitter müsse sich Google zunehmend mit Datendieben aus der Volksrepublik China herumschlagen, so Schmidt. Erst im vergangenen Monat habe es einen Versuch gegeben, von China aus auf die persönlichen Daten von Dissidenten, Journalisten und Angestellten der Regierung zuzugreifen, die Googles E-Mail-Dienste nutzen. Man habe das den chinesischen Behörden zur Kenntnis gebracht, allerdings hätten diese dann öffentlich zurückgewiesen, etwas mit dem versuchten Datendiebstahl zu tun zu haben.

Schmidt sagte, man habe bei Google lange interne Diskussionen über das Verhältnis des Unternehmens zu China geführt. Man sei zu dem Schluss gekommen, auch weiterhin keine Zugeständnisse gegenüber den Zensurforderungen der Regierung in Peking zu machen.

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