Industrie für Superwahlsonntag

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Die Junge Industrie (JI) fordert, unterstützt von der Industriellenvereinigung (IV), die Zusammenlegung aller Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen auf einen „Superwahlsonntag“. Denn die ständigen Wahlkämpfe würden nicht nur selbst Kosten verursachen, sondern auch das „Allerteureste“, nämlich eine „gewisse Lähmung der Politik“ bewirken, befand IV-Präsident Veit Sorger gestern Abend bei einem Hintergrundgespräch. JI-Bundesvorsitzende Therese Mitterbauer schlägt als ersten Termin für gemeinsame Wahlen den 4. Oktober 2015 vor.

„Mehr Arbeit, weniger Wahlkämpfe“ - und damit weniger Wahlzuckerl - will die Junge Industrie sehen. Denn Reformen wären dringend nötig, betonte Mitterbauer ihre Sorge über Budgetdefizit und Zinsaufwendungen: „Der Hut brennt, man muss langsam Verwaltungsreformen starten.“

Man sollte die jetzige wahlfreie Zeit für ein „Signal der Vereinfachung“ nützen, unterstützte sie Sorger. Der aktuell durchaus „Bemühungen“ der Regierung für Reformen wahrnimmt - wie die Rot-Weiß-Rot-Card, aber auch das am Semmering präsentierte Arbeitsprogramm.