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Reise nach Spanien geplant

Der Absturz einer Cessna 172 im Apennin bei der norditalienischen Stadt Piacenza am Samstagnachmittag hat drei Niederösterreichern das Leben gekostet. Sofort nach dem Absturz starben zwei erfahrene Piloten aus dem Raum Ybbs in Niederösterreich. Ein dritter Niederösterreicher aus Wieselburg überlebte zunächst schwer verletzt. Er starb am Sonntag im Krankenhaus.

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Das Kleinflugzeug war vom Flugplatz Nötsch im Kärntner Gailtal in Richtung Ligurien aufgebrochen, hieß es vonseiten der italienischen Polizei. Zeitgleich war ein weiteres Flugzeug mit Österreichern an Bord von dort abgeflogen. Sie hatten planmäßig das Ziel, den Badeort Albenga, erreicht.

Augenzeugen bei Bobbio beobachteten den Absturz des Flugzeuges und schlugen Alarm. Der Unfall ereignete sich wahrscheinlich wegen der schwierigen Wetterbedingungen in der Gegend, die von starken Winden belastet war.

Heckflosse der verunglückten Cessna

APA/Giampietro Bisaglia

Die Cessna stürzte in bergigem Gebiet in Norditalien ab.

Schwierige Bergung

Ein Hubschrauber konnte in wenigen Minuten die Cessna lokalisieren. Sie war in einer schwer erreichbaren Berggegend abgestürzt und in Brand geraten. Zu Fuß über steile Bergwege erreichten die Rettungskräfte nach einer Stunde den Absturzort. Der schwer verletzte 35-jährige Niederösterreicher wurde etwa 20 Meter vom Wrack entfernt entdeckt. Er wurde noch am Samstag mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Parma geflogen. Er hatte schwere Brandwunden auf 75 Prozent des Körpers und mehrere Knochenfrakturen.

Rettungskräfte am Einsatzort

APA/Giampietro Bisaglia

Einer der Passagiere überlebte den Absturz, starb aber im Krankenhaus.

Sein Zustand war von Anfang an sehr kritisch. Der Verletzte hatte jedoch noch einige Worte mit den Rettungsmannschaften sprechen können. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus von Parma geflogen. „Wir haben alles Mögliche getan, um ihm das Leben zu retten. Wir waren anfangs optimistisch, weil er mit uns noch gesprochen hatte“, berichtete der Carabinieri-Kapitän Fabio Longo, der an der Bergungsaktion teilgenommen hatte. Am Sonntag erlag der Niederösterreicher aber seinen Verletzungen.

Von Freunden identifiziert

Die beiden Piloten seien den Behörden zufolge beim Absturz sofort ums Leben gekommen. Ihre Leichen seien verkohlt. Auch die Dokumente seien verbrannt. Bei den weiteren beiden Opfern des Flugzeugunglücks handelt es sich um einen 62-Jährigen aus Wieselburg und um einen 58-Jährigen aus Gottesdorf. Die Familienangehörigen seien benachrichtigt worden, berichteten die Carabinieri.

Die Freunde der verunglückten Piloten verließen Albenga und identifizierten den 35-Jährigen im Krankenhaus. Sie berichteten, dass sie mit den Verunglückten ursprünglich nach einer Zwischenlandung in Albenga nach Spanien weiterreisen wollten.

Das österreichische Außenministerium war ebenfalls eingeschaltet. Wie Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Sonntag zur APA sagte, stand das Bürgerservice in Kontakt mit den Angehörigen. Das Generalkonsulat in Mailand hielt Kontakt zu den Behörden.

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