FAO will nachhaltigere Landwirtschaft

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Hunderte Millionen Bauern in den Entwicklungsländern sollen ihr Land nachhaltiger und energiesparender bestellen und dabei trotzdem ihre Produktion im Kampf gegen den Hunger erhöhen. Das ist das Ziel der neuen Initiative „Save and Grow“ (Einsparen und Wachsen) der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in Rom.

Die FAO stellte ihre Ideen und Vorschläge heute vor: Angesichts der zunehmenden Weltbevölkerung gebe es keine Alternative zu einem noch intensiveren Getreideanbau, doch sollten Landwirte den Verbrauch von Wasser und Kunstdünger drosseln und weniger Chemikalien einsetzen.

Appell für „bewahrende Landwirtschaft“

Durch „bewahrende Landwirtschaft“ gingen weniger Nährstoffe und Feuchtigkeit im Boden verloren, so die FAO. Die Pflanzen brauchten bis zu 30 Prozent weniger Wasser, die Produktion könne sogar bis zu 60 Prozent Energie sparen. Wasser, Pestizide und Dünger sollten ganz gezielt eingesetzt werden, was den Verbrauch senke und den Ertrag steigere.

"Die Bauern der Entwicklungsländer haben die Nahrungsproduktion von 1961 bis zum Jahr 2000 von 800 Millionen Tonnen auf mehr als 2,2 Milliarden Tonnen erhöht, hält die FAO fest. Doch das habe seinen Preis gehabt: Es sei „fruchtbares Land ausgelaugt, das Grundwasser aufgebraucht, biologische Vielfalt abgebaut sowie Luft, Boden und Wasser verschmutzt“ worden.