Ausblick „negativ“

Auch wenn Italien die laufende Euro-Krise bisher relativ glimpflich überstanden hat, blickt die US-Ratingagentur Standard & Poor’s nun auch zunehmend besorgt Richtung Rom. Angesichts schwacher Wachstumsaussichten und eines stagnierenden Reformwillens sieht die Ratingagentur schwarz für die Zukunft des Landes, womit die Euro-Krise nach Irland, Portugal, Griechenland und Spanien nun weiter auszuufern droht. Der nun auf „negativ“ gesenkte Ausblick für das Rating Italiens stieß unterdessen im italienischen Finanzministerium auf Unverständnis. Dort zeigt man sich ungeachtet des bereits auf über 1.800 Milliarden angewachsenen Schuldenbergs weiter optimistisch.

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