Mann stirbt nach Selbstverbrennung im Irak

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In der nordirakischen Stadt Mossul hat sich heute ein Arbeitsloser selbst angezündet und ist in den Flammen ums Leben gekommen. Der 31-jährige Mann verbrannte sich selbst, weil er keine Arbeit finden konnte, teilte die Polizei mit.

Am 17. Dezember des Vorjahres hatte sich der Tunesier Mohammed Bouazizi aus Verzweiflung über die Lebensumstände in seinem Land auf einem Marktplatz angezündet. Das bildete den Auftakt zu wochenlangen Unruhen, die zum Sturz des tunesischen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali führten. Seitdem fand Bouazizi Nachahmer im Jemen, in Algerien, Ägypten und Mauretanien.