Abschiebung von armenischer Familie vorerst ausgesetzt
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Beinahe im letzten Moment ist die Abschiebung einer armenischen Familie in Innsbruck ausgesetzt worden. Das Ehepaar und ihre zwei Kinder, die seit mehr als acht Jahren in Österreich leben und als sehr gut integriert gelten, sollten heute Früh abgeschoben werden. Die Innsbrucker Bürgermeisterin Oppitz-Plörer forderte nun wieder ein Bleiberecht.
Das Innenministerium verzichtet nun vorerst auf eine Abschiebung der Familie. Allerdings sei Oppitz-Plörer selbst am Zug und nicht Ressortchefin Maria Fekter (ÖVP), betonte man im Innenministerium. Die Innsbrucker Bezirksbehörde müsse demnach prüfen, ob das Recht auf einen humanitären Aufenthalt bestehe.
Mehr dazu in oesterreich.ORF.at