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Facebook Credits wird verpflichtend

Das soziale Netzwerk Facebook will am wachsenden Markt der Onlinespiele kräftig mitverdienen. Ab Juli müssen Spieleentwickler für den Verkauf virtueller Güter auf der Plattform immer auch die Facebook-eigene Währung namens Facebook Credits als Zahlungsmittel anbieten.

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Mit Facebook Credits brauchten Nutzer ihre Daten fürs Bezahlen nur noch einmal eingeben, schrieb Facebook-Managerin Deb Liu in einem Firmenblog. Bei mehr als 70 Prozent aller Transaktionen über das Netzwerk mit seinen inzwischen mehr als 550 Millionen Mitgliedern werde die Facebook-Währung bereits genutzt, so Liu.

Andere Zahlungsmöglichkeiten sollen weiter erlaubt bleiben. Von den Zahlungen will Facebook 30 Prozent behalten - genauso viel wie etwa Apple auf iTunes von den Entwicklern verlangt.

Seit einiger Zeit im Test

Auf der Facebook-Plattform kommt die virtuelle Währung in vielen populären Spielen wie „Farmville“ von Zynga zum Einsatz. Damit können die Spieler zum Beispiel ihre Farm vergrößern und Tiere sowie spezielle Saat für ihren Pixelbauernhof kaufen.

Facebook hatte seine Währung 2009 mit ersten Testläufen an den Start gebracht. Derzeit würden mehr als 350 Anwendungen von 150 Entwicklern die Facebook Credits einsetzen, so Liu.

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