Chromes älterer Bruder
Mit Android hat Google bereits ein Linux-basiertes Betriebssystem für Mobilgeräte auf dem Markt. Seine Verbreitung wächst rasant, da der Quellcode des Systems frei ist und von Herstellern wie HTC und Motorola einfach auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.
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Laut Zahlen des Marktforschers NPD Group vom November war Android im dritten Quartal auf 44 Prozent aller neu in den USA verkauften Smartphones vorinstalliert, Apples iOS liegt in dieser Statistik mit 23 Prozent auf Platz zwei - auch wenn bei den verkauften Modellen das iPhone 4 auf Platz eins liegt.
BlackBerry ist in der NPD-Betriebssystemstatistik auf Platz drei zu finden, Microsoft stellte sich erst kürzlich mit Windows Phone 7 in diesem Markt neu auf, für eine Erfolgsprognose ist es noch zu früh.
Integriertes Bezahlsystem
Am 6. Dezember präsentierte Google die neueste Android-Version 2.3 alias „Gingerbread“ inklusive Entwicklungsumgebung und dem von Samsung hergestellten neuen Smartphone Nexus S. Außer Neuerungen an der Benutzeroberfläche führt Google mit Gingerbread auch die Unterstützung für Near Field Communication (NFC) ein.
NFC kann für eine Vielzahl von Kommunikations- und Bezahldiensten eingesetzt werden, beispielsweise können Besitzer eines damit ausgestatteten Telefons schon heute bei den Wiener Linien Fahrscheine kaufen. Da NFC nun zum Standardrepertoire von Android gehört, hat das System nun größere Chancen, sich durchzusetzen.
US-Verkaufsstart im Dezember
Die ersten Geräte mit Gingerbread werden voraussichtlich Anfang 2011 in Kontinentaleuropa auf den Markt kommen. In den USA und in Großbritannien werden die Nexus-S-Smartphones bereits ab 16. beziehungsweise ab dem 20. Dezember verkauft.
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