Google eröffnet „ebookstore“ in den USA

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Der Suchmaschinengigant Google hat gestern seinen schon lange angekündigten E-Book-Dienst gestartet. Vorerst werden drei Millionen E-Books im „ebookstore“ angeboten, so Google in seinem Unternehmensblog. Erwerben können die digitalen Bücher jedoch derzeit nur Personen aus den USA.

Die Bücher würden entweder im PDF- oder EPUB-Format angeboten. Das Verleihen oder Weitergeben von Büchern an andere Personen sei nicht erlaubt. Google behält sich vor, gekaufte Bücher mit einem Kopierschutz (DRM) zu sichern. Je nach Vereinbarung mit dem Verlag würden damit auch die Möglichkeiten, das erworbene Buch auf mehrere Geräte wie E-Reader, Laptop und PC zu spielen, eingeschränkt sein können.

Account notwendig

Ein Teil der Internetbuchhandlung bestehe aus jenen 15 Millionen gedruckten Büchern, die Google in den vergangenen sechs Jahren eingescannt habe. Im Onlineshop gebe es zum einen kostenlos urheberrechtsfreie Werke sowie bezahlpflichtige Bücher. Für den Kauf müsse sich ein User bei Google anmelden, dann könne er über die Bücher immer wieder – nach dem Einloggen – verfügen, ähnlich einer privaten digitalen Bücherwand.

Streit mit US-Buchindustrie

Verträge mit etwa viertausend Verlagen, die Google die Erlaubnis gegeben hätten, ihre Neuerscheinungen im ebookstore anzubieten, würden sichern, dass auch der Großteil an Bestsellern erhältlich sei. Millionen weitere Bücher folgen, wenn es zu einer Einigung mit den US-Buchindustrieverbänden kommt.

Derzeit stehe noch die Entscheidung eines Bundesgerichts über das Google Book Settlement aus. Jenes würde Google erlauben, die von ihm in verschiedenen US-Bibliotheken gescannten Bücher, die noch unter Copyright-Schutz stehen, über seine Website zu verkaufen.