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Ganz Österreich tief verschneit

Starke Schneefälle haben am Mittwoch in ganz Österreich für Unfälle und Chaos auf den Straßen gesorgt. Am schlimmsten war die Situation auf der Wiener Außenringautobahn: Die A21 musste vorübergehend auf der gesamten Länge - also zwischen dem Knoten Steinhäusl und Vösendorf - gesperrt werden.

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Der Grund für die Sperre waren hängen gebliebene Lkws vor allem im Raum Gießhübl (Bezirk Mödling), berichtete der ÖAMTC. Probleme und eine vorübergehende Sperre gab es nach Unfällen auch auf der Ostautobahn (A4) zwischen Fischamend und Bruck an der Leitha - mehr dazu in noe.ORF.at.

Die Lkws mussten nach und nach von Feuerwehren und Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Richtung Westen bzw. Westautobahn wurde die Sperre bereits aufgehoben, wenig später folgte die Fahrtrichtung Wien.

Durch die Sperre ist es im gesamten Süden Wiens zu Verkehrsproblemen gekommen, so der Autofahrerclub. Staus gebe es etwa auch auf der Südosttangente (A23), der Südautobahn (A2) sowie der B17. In den Abendstunden dürften die Probleme auch noch zunehmen.

Pensionist erforen

Auch der erste Kältetote ist zu beklagen: In Oberösterreich erfror ein Pensionist. Der 69-Jährige aus dem Bezirk Freistadt war auf dem Heimweg von einem Begräbnis gegen 23.00 Uhr unmittelbar vor seinem Wohnhaus auf einer schneeglatten Brücke gestürzt. Er dürfte mit dem Hinterkopf auf der Straße aufgeschlagen sein und das Bewusstsein verloren haben, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Toter bei Frontalcrash

Schneefall im ganzen Burgenland sorgte für einen Großeinsatz der Räumfahrzeuge. Viele Pkws und Lkws seien auch noch mit Sommerreifen unterwegs, so ein Vertreter der Straßenmeisterei. Es gab viele Unfälle, ein Mann aus Wien starb bei einem Frontalcrash zwischen Weiden und Podersdorf - mehr dazu in burgenland.ORF.at.

Auch die Wiener waren am Mittwoch mit dem ersten „richtigen“ Schneefall des heurigen Winters konfrontiert. Zäher Nachmittagsverkehr wurde aus ganz Wien gemeldet, auch einige Autobusse der Wiener Linien hatten mit der Witterung zu kämpfen und mussten umgeleitet werden. So konnte die Linie 13A kurzfristig nur auf einer Umleitung verkehren, die jedoch bald wieder aufgehoben wurde. Die Linie 35A wurde kurzgeführt. Im Volleinsatz befand sich jedenfalls der Winterdienst der Magistratsabteilung 48 - mehr dazu in wien.ORF.at.

Zahlreiche Unfälle

Der starke Schneefall sorgt für starke Behinderungen auf Österreichs Straßen. Im Wald- und Mostviertel in Niederösterreich ereigneten sich etliche Unfälle - mehr dazu in noe.ORF.at. Auch auf den Straßen der Süd-, West- und Oststeiermark führte der Wintereinbrauch zu zahlreichen Unfällen, Staus und Feuerwehreinsätzen. Schneeglätte brachte auch auf Kärntens Autobahnen Behinderungen - mehr dazu in steiermark.ORF.at und kaernten.ORF.at.

Schneebedeckte Autos auf einem Parkplatz

APA/Gert Eggenberger

Autofahrer mussten ihre Wagen erst flottmachen.

In Sierning (Oberösterreich) kam eine Frau mit ihrem Auto von der schneeglatten Straße ab und wurde gegen einen Baum geschleudert. Im gesamten Bundesland gab es eine Reihe von Blechschäden - mehr dazu in ooe.ORF.at. Auf der Tiroler Straße bei Kundl prallte ein Pkw frontal in einen entgegenkommenden Lkw. Der Pkw-Lenker wurde schwer verletzt und war in seinem Fahrzeug eingeklemmt - mehr dazu in tirol.ORF.at.

Noch keine Probleme in Wien-Schwechat

Während Schnee und Eis am Mittwoch mehrere Flughäfen in Europa zeitweise lahmlegten, ist der Betrieb auf dem Airport Wien-Schwechat weitgehend routinemäßig verlaufen. Allerdings kam es auch zu Problemen. Einige Flüge von und nach Wien wurden gestrichen. Nach Angaben von Flughafensprecher Peter Kleemann liegt das aber vor allem an der Wettersituation auf den Zielflughäfen. Die Rollfelder in Schwechat werden regelmäßig geräumt und die Flugzeuge enteist.

Für Wintersportler gut, für Verkehrsteilnehmer eher nicht: Es bleibt kalt, und auch in den nächsten Tagen wird es immer wieder zu Schneefällen kommen, heißt es aus der ORF-Wetterredaktion. Erst gegen Ende der Woche ist im Westen Föhn zu erwarten.

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