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Partner von zunehmender Bedeutung

Das Asien-Europa-Treffen (ASEM) ist ein überregionales Gesprächsforum, das künftig (mit der Aufnahme Australiens, Neuseelands und Russlands) 48 Mitgliedsstaaten umfasst. Zweck ist der multilaterale Austausch in politischen und wirtschaftlichen Fragen sowie Bildung und Umwelt- und Klimaschutz.

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Seit dem ersten Gipfeltreffen 1996 in Bangkok wurde der Kreis der ASEM-Staaten immer wieder erweitert. An der ersten Konferenz im März 1996 beteiligten sich 16 europäische (die damals 15 EU-Staaten und die EU-Kommission) und zehn asiatische ASEM-Partner (die sieben damaligen ASEAN-Staaten sowie Japan, China und Südkorea).

Mehr als die halbe Weltbevölkerung

Seit 2004 nehmen auch die neuen ASEAN-Mitglieder Kambodscha, Burma und Laos sowie die zehn neuen EU-Staaten an dem Gesprächsforum teil. Beim Treffen 2006 in Helsinki wurde die Aufnahme Bulgariens, Rumäniens, Indiens, der Mongolei, Pakistans sowie des Sekretariates der ASEAN beschlossen. Mit dieser Erweiterung repräsentieren die ASEM-Mitgliedsstaaten mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

60 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung

Die ASEM-Staaten stehen für 60 Prozent der Weltbevölkerung, 60 Prozent des Welthandels und etwa die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung. 44 Prozent der EU-Einfuhren (525 Milliarden Euro) kamen im vergangenen Jahr aus den ASEM-Staaten. 28 Prozent der EU-Exporte (310 Milliarden Euro) gingen in diese Länder. Deutschland, das sogar 35 Prozent seiner Exporte in den ASEM-Staaten absetzt, ist bei weitem der größte EU-Exporteur in die Region.

Mit der Gründung von ASEM wollte die EU der wachsenden wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der asiatischen Staaten Rechnung tragen. Die Wichtigkeit Asiens ist durch die hohen Wachstumsraten der Region, die globale Wirtschaftskrise und das internationale Krisenmanagement von Afghanistan bis Nordkorea seither weitergewachsen.

Mitglieder von ASEM sind sämtliche 27 EU-Staaten sowie Australien, Burma, Brunei, China, Indien, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Mongolei, Neuseeland, Pakistan, Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam. Außerdem sind die EU-Kommission und das ASEAN-Sekretariat vertreten.

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