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Veröffentlichung nach Kongress-Wahlen

Knapp zwei Jahre nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus kehrt der frühere US-Präsident George W. Bush ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zurück - mit seinen Memoiren. „Decision Points“, zu Deutsch etwa „Punkte der Entscheidung“, heiße das Buch, wie das „Wall Street Journal“ berichtete.

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2009 schied der heute 64-Jährige aus dem Amt - ungeliebt von Parteifreunden und einer Mehrzahl der Amerikaner, scharf kritisiert in großen Teilen der Welt. Seitdem war es still geworden um den Texaner.

14 Entscheidungen

Das Buch soll nun eine Woche nach den US-Kongresswahlen am 2. November erscheinen und 14 wichtige Entscheidungen in Bushs Leben und seiner Amtszeit beleuchten, berichtet die Zeitung. Darunter die Themen Stammzellenforschung, Bewältigung der Finanzkrise und Irak-Krieg.

Cover des Buches von George W. Bush

AP/Crown Publishers

Memoiren erscheinen im November.

Am 8. November soll die Vermarktung für das neue Buch mit einer Sondersendung im US-Fernsehsender NBC beginnen. Eine Werbetour und weitere Medienauftritte des Republikaners seien in Planung. Das Erscheinungsdatum lasse jedoch darauf schließen, dass die Memoiren keinen Zündstoff für die anstehenden Kongresswahlen enthielten, schreibt das „Wall Street Journal“.

Laura war schneller

Die Erinnerungen seiner Frau Laura („Spoken From the Heart“, übersetzt: Aus dem Herzen gesprochen) waren bereits im Mai erschienen. Für Aufregung hatte damals gesorgt, dass sie es darin für möglich hält, dass sie und ihr Mann während eines Deutschlandbesuchs 2007 vergiftet wurden. Die Bushs und ein Teil des mitreisenden Mitarbeiterstabes seien beim G-8-Gipfel in Heiligendamm plötzlich erkrankt. Ärzte und Geheimdienst hätten damals untersucht, ob es sich um eine Vergiftung handelte, eine endgültige Schlussfolgerung sei jedoch nicht gezogen worden.

George W. Bush hatte im Jahr 2000 zum ersten Mal die Präsidentschaftswahl gewonnen, damals gegen den Demokraten Al Gore. Vier Jahre darauf wurde er knapp im Amt bestätigt. Eine Umfrage des „Wall Street Journals“ und von NBC vom Juni zeigte, dass 50 Prozent der Amerikaner George W. Bush gegenüber immer noch negativ eingestellt sind.

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