Demonstration in Washington
Es ist sowohl eine Machtprobe als auch eine offene Provokation: Ausgerechnet beim Lincoln Memorial in Washington, genau 47 Jahre nachdem dort Martin Luther King seine legendäre „I Have a Dream“-Rede gehalten hatte, haben sich am Samstagnachmittag Zehntausende Anhänger der erzkonservativen „Tea Party“-Bewegung versammelt. Angeführt werden sie von den beiden Scharfmachern der Nation: der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin und dem TV-Moderator Glenn Beck. Von einer „Entweihung“ des Ortes ist bei Kommentatoren die Rede – und vom Versuch, die US-Geschichte zurechtzubiegen.
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