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Pilot kehrte um

Beim Absturz einer Propellermaschine vom Typ Dornier 228 in Nepal sind alle 14 Insassen ums Leben gekommen, darunter sechs Touristen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stürzte die Maschine der Fluggesellschaft Agni Air etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kathmandu in ein Feld. Nach Angaben von Agni Air handelt es sich bei den Opfern um vier US-Amerikaner, einen Japaner, einen Briten sowie fünf nepalesische Passagiere und drei Besatzungsmitglieder.

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In nepalesischen Medien wurde darüber spekuliert, dass starker Monsunregen und schlechte Sicht in Verbindung mit einem technischen Problem zu dem Unglück im Distrikt Makwanpur geführt haben könnten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Wie die Zeitung „Republica“ berichtete, berief die Regierung eine fünfköpfige Expertenkommission, um die Absturzursache zu ermitteln.

18 Tote bei Absturz 2008

Erst im Oktober 2008 war eine Passagiermaschine beim Landeanflug auf Lukla abgestürzt. Dabei waren 18 Menschen getötet worden, darunter zwölf deutsche Trekkingtouristen.

Das Flugzeug war in der Früh (Ortszeit) von Kathmandu in Richtung Lukla im Himalaya gestartet. Aufgrund des schlechten Wetters im Hochgebirge habe der Pilot jedoch umkehren müssen. Kurz vor der Landung in Kathmandu sei der Funkkontakt abgerissen.

Schwierige Bergung

Nach Angaben der Polizei behinderten heftige Niederschläge die Bergungsarbeiten, an denen auch Soldaten der nepalesischen Armee beteiligt sind. Die Helfer brauchten mehrere Stunden, um den Unglücksort in einer schwer zugänglichen Gegend zu erreichen. Schwerer Regen behinderte die Bergung der Toten. Hubschrauber konnten aufgrund der schlechten Sicht nicht fliegen.

Der Zielort des Flugzeugs, Lukla, ist beliebt bei Trekkingreisenden in Nepal. Jedes Jahr besuchen Tausende Touristen den Ort im Osten des Himalaya-Staates unweit der Grenze zu Tibet. Die Landebahn auf dem Flughafen von Lukla gilt als eine der schwierigsten weltweit. Die 550 Meter lange Piste liegt an einem Hang 2757 Meter über dem Meeresspiegel.

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