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Kleidung mit Hightech

Wandern, Klettern und Mountainbikes liegen im Trend. Die Outdoor-Branche wächst nach wie vor. Der Branchenverband European Outdoor Group (EOG) schätzt den Outdoor-Markt in Europa auf rund sechs Milliarden Euro, der vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen dominiert werde. Allein auf Deutschland, den wichtigsten europäischen Markt, fallen 1,6 Mrd. Euro.

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Für den Outdoor-Boom gebe es viele Gründe, zu denen ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein gerade auch bei Familien und jüngeren Konsumenten gehöre, ist EOG-Verbandschef Mark Held überzeugt. Dennoch rechnet er mit Preiserhöhungen. Zwar habe die Branche laut EOG die Textil- und Schuhproduktion in den vergangenen Jahren praktisch gänzlich nach Asien verlagert, diese Kostenvorteile seien aber langsam aufgezehrt. Problematisch sei auch der Mangel an Fachkräften.

Im Interview mit der „Financial Times Deutschland“ („FTD“)befürchtet Held, dass höhere Löhne in Asien sowie gestiegene Material- und Transportkosten Preiserhöhungen von bis zu 20 Prozent erforderlich machen würden: „Bislang haben viele Unternehmen die Kostenexplosion selbst getragen, doch das kann nicht ewig so weitergehen. Wir rechnen deshalb mit substanziellen Preiserhöhungen.“

Technische Innovationen

Dennoch setzen die Hersteller weiter auf große Flagship-Stores. Besonders umkämpft sind Großbritannien, Deutschland, Italien und die Schweiz. Jack Wolfskin präsentiert sich zudem als Sponsor der englischen Premiere League und unterstützt dort neben dem FC Liverpool auch den FC Fulham.

Hightech-Produkte für den Outdoor-Bereich sind gefragt - auch in der Stadt und am Arbeitsplatz. Moderne Materialien ermöglichen immer leichtere, robustere und komfortablere Produkte. Auch mit Solarstrom wird experimentiert. Für die Versorgung von Handys, GPS-Geräten und Kameras mit Strom entwickelte etwa der US-Spezialist Brunton tragbare Solarzellen.

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