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Meldet starkes Kundeninteresse

General Motors bereitet sich auf eine größere Nachfrage nach seinem Elektroauto Chevrolet Volt vor. Der US-Autokonzern stockt seine Produktion entsprechend auf. Statt bisher geplanter 30.000 Autos sollen im Jahr 2012 bis zu 45.000 Autos vom Band rollen. Und das, obwohl der Preis mit mindestens 41.000 Dollar (31.500 Euro) höher ausgefallen ist als ursprünglich anvisiert.

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Mehr als 25.000 mögliche Käufer hätten schon Interesse für den Volt signalisiert, ließ General Motors Anfang August wissen. Der Wagen kommt Ende diesen Jahres auf den Markt. Die jetzt schon angelaufene Produktion soll dann rasch hochgefahren werden. Das Opel-Schwestermodell Ampera wird ein Jahr später erscheinen. Noch ist offen, was der Wagen kostet.

Teurer Hoffnungsträger

Der Volt gilt als einer der Hoffnungsträger von GM. In den USA liegt der Wagen preislich allerdings auf dem Niveau von Premiumautos wie dem Geländewagen VW Touareg, dem Sportwagen Audi TT oder einer gut ausgestatteten 3er-Limousine von BMW. Wenn GM alle 45.000 Volt im Jahr loswird, wäre das immerhin eine Stückzahl vergleichbar mit dem Einstiegsmodell CTS der hauseigenen Nobelmarke Cadillac.

Einer der Ersten, die sich hinter das Steuer des Volt setzen durften, war US-Präsident Barack Obama, der die krisengeschüttelte Autoregion Detroit besuchte. Die US-Regierung hatte sowohl GM als auch Chrysler mit insgesamt 60 Milliarden Dollar vor dem Kollaps bewahrt. Der Präsident verteidigte das Eingreifen - es habe rund eine Million Jobs gesichert.

Hoher Steuerbonus

Die Preishürde wird allerdings von der US-Regierung deutlich gesenkt: Der Staat gewährt beim Umstieg auf das Elektroauto einen Steuervorteil von bis zu 7.500 Dollar. Der Volt fährt im Gegensatz zu Hybridautos rein elektrisch. Ein eingebauter Verbrennungsmotor lädt bei Bedarf nur die Batterie auf. GM nennt das Aggregat deshalb „Reichweitenverlängerer“.

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