Fünf Tote nach neuem Erdbeben in Indonesien

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Bei den jüngsten Erdbeben in Indonesien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde auf der Ferieninsel Lombok, Agung Pramuja, heute der Nachrichtenagentur AFP sagte, starben zwei Menschen im Osten von Lombok und drei auf der Nachbarinsel Sumbawa. Viele weitere Menschen wurden verletzt.

Zerstörtes Haus in Indonesien

APA/AFP/Badan Nasional Penanggulangan Bencana

Die Region war gestern von zahlreichen Erdstößen erschüttert worden, darunter zwei schwere Beben: Gegen Mittag hatte es laut der US-Erdbebenwarte (USGS) einen Erdstoß der Stärke 6,3 gegeben, rund zwölf Stunden später ein Beben der Stärke 6,9. Der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, gab die Stärke des zweiten Bebens mit 7,0 an. Zudem gab es der USGS zufolge mindestens fünf heftige Nachbeben.

Vor zwei Wochen hatte ein Erdbeben auf Lombok mehr als 480 Menschen das Leben gekostet.

Erschütterungen auf Nachbarinsel zu spüren

Nugroho schrieb auf Twitter, die abendlichen Beben hätten zu Stromausfällen in weiten Teilen der Insel geführt. „Es ist stockfinster“, schrieb er. Es gebe immer wieder Nachbeben.

Einwohnern und Einwohnerinnen zufolge waren die Erschütterungen des ersten Bebens auf der gesamten Insel sowie auf der benachbarten Ferieninsel Bali zu spüren. Laut dem Sprecher der Katastrophenschutzbehörde löste das Beben Panik aus. Die Menschen seien aus ihren Häusern geflohen, sagte er dem Sender Metro TV.

Am 5. August waren auf Lombok bei einem Beben der Stärke 6,9 mehr als 480 Menschen getötet und Tausende weitere verletzt worden. Zehntausende Häuser, Moscheen und Geschäfte wurden beschädigt, mehr als 350.000 Menschen wurden obdachlos. Sie schlafen in Zelten oder unter Planen.