Guterres ernennt Bachelet zur Menschenrechtskommissarin

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet zur neuen UNO-Menschenrechtskommissarin ernannt. Das teilten die Vereinten Nationen in New York gestern mit. Die Personalentscheidung muss noch von der UNO-Vollversammlung bestätigt werden.

Der UNO-Mitteilung zufolge unterbreitete Guterres der Vollversammlung den Vorschlag. Zuvor hatten Diplomaten gesagt, die chilenische Ex-Präsidentin habe sich bereiterklärt, den Posten zu übernehmen.

Die 66-jährige Bachelet soll dem Jordanier Zeid Ra’ad Al Hussein im Amt nachfolgen, der seit September 2014 UNO-Menschenrechtskommissar ist. Er strebt keine zweite Amtszeit an, nachdem er die Unterstützung einflussreicher Länder verloren hatte. Zeid hatte sich unter anderem als scharfer Kritiker von US-Präsident Donald Trump profiliert.