Teilsperre von Flughafen Frankfurt wegen Sicherheitspanne
Ein falscher Sprengstoffalarm bei einer Passagierkontrolle hat gestern große Teile des Frankfurter Flughafens stundenlang lahmgelegt. Eine Mitarbeiterin hatte eine französische Familie passieren lassen, obwohl der Test angeschlagen hatte, wie die deutsche Bundespolizei mitteilte. Von den anschließenden Sperren betroffen waren rund 60 Flüge und 13.000 Passagiere.
Die Sicherheitsbereiche A und Z im Terminal 1 wurden geräumt, das Boarding gestoppt. Als Grund nannte die deutsche Bundespolizei zunächst nur den „Hinweis auf den unberechtigten Zutritt von mindestens einer Person in den Sicherheitsbereich“.
„Fehler einer Luftsicherheitsassistentin“
Am Nachmittag stand fest: Auslöser war eine Familie aus Frankreich. „Trotz positiven Sprengstofftests wurde eine vierköpfige französische Familie in den Sicherheitsbereich entlassen“, berichtete die Bundespolizei. Das sei „der Fehler einer Luftsicherheitsassistentin“ gewesen.

APA/dpa/Boris Roessler
Als beim „Abwischen“ der Sprengstofftest - fälschlicherweise - angeschlagen habe, hätte die Fraport-Mitarbeiterin eine Nachkontrolle vornehmen müssen, sie habe das aber unterlassen. Die Familie wurde gesucht, gefunden und befragt. Danach durfte sie weiterreisen.