Oppositionszustimmung, Expertenkritik

Nach der Ankündigung der Regierung, sieben Moscheen schließen zu wollen und Imame auszuweisen, haben die betroffenen Verbände die Kritik zurückgewiesen. Die Arabische Kultusgemeinde, deren sechs Gebetshäuser wegen islamistischer Umtriebe geschlossen werden sollen, will sich rechtlich gegen ihre Auflösung wehren. Man bekenne sich zu den Werten der österreichischen Gesellschaft und Verfassung, hieß es am Freitag. Der türkische Verein ATIB erklärte, von seinen Moscheen gehe keine Radikalisierung aus. Bei der Opposition stießen die angekündigten Maßnahmen grundsätzlich auf Zustimmung. Kritik kam von Experten: Die Vorgangsweise der Regierung spiele dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „in die Hände“.

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