Ermittlungen bei deutschem Bundesamt für Migration
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Die Zahl der zu Unrecht bewilligten Asylanträge beim deutschen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist laut einem Medienbericht offenbar deutlich höher als bisher bekannt.
Inzwischen werde gegen 2.000 Antragsteller ermittelt, denen „trotz formeller und materieller Verstöße ein Schutzstatus gewährt wurde“, zitiert die „Bild“ (Montag-Ausgabe) aus einem internen Schreiben der Sicherheitsbehörden.
Am Freitag war bekanntgeworden, dass die ehemalige Leiterin der BAMF-Außenstelle in Bremen in 1.200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben soll. Gegen sie und fünf weitere Beschuldigte, darunter ein Dolmetscher und drei Anwälte, wird deshalb ermittelt.