Slowenien erzielt erstmals seit Unabhängigkeit Überschuss

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Slowenien hat 2017 erstmals seit Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1991 einen gesamtstaatlichen Überschuss verzeichnet. Der slowenische Staat hat um 13 Mio. Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Das Plus entspricht 0,03 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie das Statistikamt heute mitteilte.

Einnahmen stärker gestiegen als Ausgaben

Der Überschuss ist laut Statistikamt ein Resultat des starken Wirtschaftswachstums. Während die Einnahmen im Vergleich zum Jahr davor um 6,5 Prozent zunahmen, stiegen die Ausgaben um nur 1,9 Prozent.

„So hat Slowenien den Punkt erreicht, dass die Einnahmen und Ausgaben nahezu ausgeglichen sind“, sagte Nina Strazisar vom Statistikamt laut Nachrichtenagentur STA. Das sei erstmals seit der slowenischen Unabhängigkeit vorgekommen, fügte sie hinzu.

Slowenien habe sein gesamtstaatliches Defizit seit 2013, als wegen der Kosten für die Bankensanierung mit einem Minus von 15 Prozent des BIP ein Höchststand erreicht wurde, kontinuierlich reduziert, berichtete die STA. Im Jahr 2016 lag das Defizit bei 781 Mio. Euro bzw. 1,9 Prozent des BIP.