James Franco: Vorwürfe der sexuellen Nötigung inkorrekt
Golden-Globe-Preisträger James Franco (39) hat Vorwürfe der sexuellen Nötigung zurückgewiesen. Die Anschuldigungen, die Schauspielerin Violet Paley und Regisseurin Sarah Tither-Kaplan kürzlich via Twitter geäußert hatten, seien „nicht korrekt“, sagte Franco gestern in Stephen Colberts „The Late Show“.
Sollte er etwas falsch gemacht haben, wolle er es aber wiedergutmachen, sagte der Schauspieler. Er unterstütze Menschen, die Missstände ansprechen und wolle sie „in keinster Weise zum Schweigen bringen“.
„New York Times“ sagte Veranstaltung ab
Als Reaktion auf die Vorwürfe der beiden Frauen, er habe sie sexuell genötigt oder belästigt, hatte die „New York Times“ gestern eine mit Franco geplante Veranstaltung abgesagt, bei der er über seinen aktuellen Film „The Disaster Artist“ sprechen sollte.

APA/AFP/Dimitrios Kambouris
Noch am Sonntag war Franco bei der Golden-Globe-Verleihung - wie viele andere Stars auch - mit einem „Time’s Up“-Anstecker erschienen, um Solidarität mit der „#MeToo“-Bewegung zu zeigen, die sexuelle Übergriffe anprangert.
Franco hatte den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie gewonnen. Für den kalifornischen Schauspieler war es bereits die vierte Globe-Nominierung und sein zweiter Gewinn. 2002 holte er den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Fernsehfilm.