Festtage ohne Idylle
Wenn im Advent die Dauerbeschallung mit süßlichen Weihnachtsliedern die Gehörgänge verklebt, gibt es zumindest einen Song, der seit genau 30 Jahren in zeitloser Manier heraussticht: „Fairytale of New York“ der britischen Folkpunk-Band The Pogues mit Gastsängerin Kirsty MacColl. Mit einer traurigen Beziehungsgeschichte und einigen eher derben Zeilen bricht der Song mit fast allen Weihnachtsklischees. Dabei dauerte es Jahre, bis er fertig wurde. Und das Schicksal von Pogues-Sänger Shane MacGowan und vor allem von Sängerin MacColl ist im richtigen Leben mehr als tragisch.
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