Auch international wächst die Sorge
Polizisten, die in schwerer Ausrüstung Menschen aus Wahllokalen ziehen, Gummigeschoße und Schlagstöcke: Die Zentralregierung in Madrid hat mit dem massiven Einsatz gegen das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien weiter Öl ins Feuer gegossen. Bei mehr als 840 Verletzten setzte es auch scharfe Kritik von Gegnern der Unabhängigkeit - auch weil die Madrider Regierung das Vorgehen als „verhältnismäßig“ und erfolgreich verteidigte. Die Katalanen wiederum stuften das Referendum als Erfolg ein: Man habe das Recht auf einen eigenen Staat gewonnen, teilte die Regionalregierung mit. Die Eskalation macht eine politische Lösung noch schwieriger. Und auch international wird die Sorge über die Vorgänge in Spanien größer.
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