„Zoin“: Neues Feature zu Geldtransfer über Smartphone

Die Payment Service Austria (PSA) hat heute eine neue Methode zum kontaktlosen Geldtransfer per Smartphone vorgestellt. „Zoin“ ermöglicht Kunden, Beträge bis zu 400 Euro pro Tag und bis zu 1.000 Euro pro Woche an Kontakte im Smartphone
zu überweisen oder zu empfangen. Die Anwendung ist bankenübergreifend und soll den Nutzern aller Institute zur Verfügung stehen.

Notwendig dafür sind die einmalige Registrierung zur Nutzung bei der eigenen Bank und die Aktivierung der „Zoin“-App beim Empfänger. Das im Smartphone installierte „Wallet“, eine digitale Brieftasche, ein selbst gewählter vierstelliger PIN-Code, der bei jeder Überweisung notwendig ist, und eine allgemeine Smartphone-Sperre sollen vor fremden Zugriffen schützen.

Dadurch biete „Zoin“ dieselbe Sicherheit wie das Bezahlen mit Bankomatkarte, sagte Harald Flatscher, Geschäftsführer der PSA.

Banken legen Konditionen fest

Die PSA ist die Abrechnungsstelle der österreichischen Banken, die auch die gemeinsamen Bankomaten betreibt. Das Angebot richtet sich an alle Banken in Österreich, mit Ausnahme der Erste Bank hätten bereits alle Institute mit der Nutzung gestartet, sagte Flatscher. Die genaue Umsetzung von „Zoin“ liegt trotzdem in den Händen der Banken, die Kosten der Anwendung und die Geschäftsbedingungen legen diese selbst fest.

Ein flächendeckendes kontaktloses Zahlungsmodell gibt es bisher nur in Schweden. Im mitteleuropäischen Raum sei man damit Vorreiter, so Flatscher.