Sandstrand in Irland kehrt nach 33 Jahren plötzlich zurück
Achill Island, eine Insel im Westen Irlands, freut sich über die Rückkehr eines Sandstrands, der vor mehr als 30 Jahren verschwunden ist. Nach schweren Unwettern im Jahr 1984 wurde der einstige Strand weggeschwemmt, nur Felsen blieben übrig.

Reuters/Achill Tourism/Sean Molloy
Doch im April wurden Hunderte Tonnen Sand zurück an die Küste geschwemmt, ausgelöst durch anhaltenden Nordwind und die daraus resultierende starke Flut. Seither erstrahlt der Strand wieder in altem Glanz, zur Freude der Bewohner.
Naturschauspiel führt zu Verkehrskollaps
Auch der Tourismus dürfte von der plötzlichen Rückkehr des Sands an den Strand profitieren. Emmet Callaghan vom lokalen Tourismusverband gab gegenüber der BBC an, dass Touristen aus „ganz Irland und Großbritannien“ über das Wochenende angereist seien, um den Strand zu sehen - und damit zu einem „Verkehrskollaps“ beigetragen hätten.
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Touristiker freuen sich über die Wiederkehr des Sandes.
„Die Menschen hier haben immer von ihren Tagen am Strand erzählt und wie sehr sie sie genossen haben, als sie noch Kinder waren“, sagte er. Den Strand jetzt „gemeinsam mit ihren Kindern wieder zu haben ist einfach unglaublich“.
Böll-Haus als Touristenattraktion
Der berühmteste Bewohner der Insel im Westen Irlands war der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Autor lebte in den 50ern und 60ern dort, sein ehemaliges Haus dient heute als Rückzugsort für Künstler und wird auch von zahlreichen Touristen besucht.