IWF hält sich Beteiligung an Griechenland-Hilfen offen

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt sich weiter nicht auf die unter anderem von Deutschland geforderte Beteiligung an den neuen Griechenland-Hilfen fest. IWF-Chefin Christine Lagarde machte zur Bedingung, vorher zu verabreden, wie das Krisenland nach 2018 bei seinen Schulden entlastet wird.

„Eine Restrukturierung der Schuldenlast wird notwendig sein“, sagte Lagarde in Brüssel. „Über deren Umfang wird am Ende entschieden, aber über deren Bedingungen muss vorab entschieden werden.“ Voraussetzung für eine IWF-Beteiligung sei zudem, dass die Details der jetzt mit Athen vereinbarten Reformen für 2019 und 2020 festgeschrieben und umgesetzt werden.

Bedingungen müssen erfüllt sein

„Wir sind noch dabei zu erarbeiten, unter welchen Bedingungen wir möglicherweise Kredite an das Land geben könnten“, sagte sie. „So weit sind wir noch nicht. Aber in den letzten Wochen sind wir in die richtige Richtung gegangen. Wir haben erst die Hälfte der nötigen Diskussion geführt.“

Lagarde stellte klar, egal wie klein oder groß die Summe sei, die gestellten Bedingungen müssten erfüllt sein. Nähern sich die Positionen nicht an, könnte die Zeit für Griechenland knapp werden. Spätestens im Sommer braucht das überschuldete Land wohl neue Hilfe zur Rückzahlung alter Kredite von knapp neun Milliarden Euro.