Gesellschaftlicher Gradmesser
Warhol, Kandinsky, Pollock und viele mehr: Das Museum für zeitgenössische Kunst in Teheran besitzt die umfangreichste Sammlung moderner Kunst außerhalb der westlichen Welt. Im vergangenen Dezember hätten Teile der Kollektion, die von Farah Diba, der zweiten Ehefrau des Schahs von Persien, aufgebaut wurde, in Deutschland gezeigt werden sollen. Politische Querelen zwischen Teheran und Berlin verhinderten das jedoch. Dafür wird die Sammlung nun wieder in der iranischen Hauptstadt gezeigt - wo sie gewissermaßen ein gesellschaftlicher Gradmesser ist, wie stark sich der islamische Staat in Richtung Westen öffnet.
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