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Tourismus freut sich über Melania Trump

Neben Sloweniens Präsident Borut Pahor sorgt noch ein weiteres Ex-Model für internationale Schlagzeilen. Melania Trump schaffte es von Ljubljana bis ins Weiße Haus, als erste First Lady seit fast 200 Jahren, die nicht in den USA geboren wurde.

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Melania Trump wurde 1970 geboren und ist 24 Jahre jünger als ihr Ehemann, der heute US-Präsident Donald Trump. Als Melania Knavs auf die Welt gekommen, brach sie in Ljubljana ein Studium ab (Architektur und Design) und zog als Model nach Mailand und Paris. Mit 17 wurde sie angeblich von Fotograf Helmut Newton entdeckt.

1996 wanderte sie in die USA aus. 1998 lernte sie auf einer Party während der Fashion Week in New York Trump kennen. 2005 fand die Heirat in Palm Springs statt. Das Ehepaar hat einen gemeinsamen Sohn, Barron.

An Luxus gewöhnt

Begleiter beschreiben Melania Trumps Lebenswandel als luxuriös. In New York lebt sie mit Blick über den Central Park in einem 100-Millionen-Dollar-Penthouse im Trump Tower. Sie spricht angeblich Italienisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Dem Vernehmen nach haben die Trumps kein Kindermädchen, Melania bezeichnet sich als Vollzeitmutter.

Präsident Trump mit seiner Ehefrau

APA/AP/Alex Brandon

Trump mit dritter Ehefrau Melania: Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn

Ihr Wunsch für Sohn Barron: „Ich will, dass es für ihn so normal wie möglich bleibt, aber ich unterstütze meinen Mann zu 100 Prozent.“ Bei aller Loyalität - immer einverstanden sei sie mit „The Donald“ auch nicht: „Ich sage ihm, wenn ich nicht mit ihm übereinstimme. Manchmal hört er zu. Manchmal aber auch nicht.“

Fauxpas im Wahlkampf

Im Wahlkampf sorgte Melania Trump für Aufregung, als sie beim Parteitag der Republikaner eine Lobesrede auf ihren Mann hielt - die sich aber als Plagiat herausstellte. Ausgerechnet von First Lady Michelle Obama waren manche Passagen abgekupfert. Eine Redenschreiberin übernahm die Verantwortung.

Melania Trump kam auch unter Beschuss, weil es auf ihrer Website hieß, sie habe ein Diplom in Design und Architektur der Universität von Ljubljana. In Wahrheit brach sie aber das Studium zugunsten ihrer Modelkarriere ab.

Interesse an Slowenien stieg

Die Begeisterung ihrer Heimat Slowenien für die neue First Lady litt darunter nicht: Die Tourismusbranche des kleinen Landes freut sich über den prominenten Modelexport. Diverse Reisebroschüren empfehlen Besuchern einen Ausflug nach Sevnica östlich von Ljubljana, wo Trump einst wohnte und in die Schule ging.

Es gibt „Melania“-Torten, Führungen zu den wichtigsten Stationen aus ihrer Jugendzeit und Fanartikel. Die Trumps beauftragten schließlich eine slowenische Rechtsanwaltskanzlei, jede ungenehmigte Vermarktung einzuschränken. Die Hoffnungen der Branche blieben aufrecht. Das Interesse an Slowenien sei bereits spürbar gestiegen, seit Trump 2015 seine Präsidentschaftsbewerbung bekanntgab, sagte Livija Kovac vom Fremdenverkehrsamt.

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