Kein Kindergeburtstag im Weißen Haus
Schon seit Wochen ist der scheidende US-Präsident Barack Obama dabei, einen Abschiedstermin nach dem anderen zu absolvieren, bevor er sein Amt am 20. Jänner an Donald Trump übergibt. Bevor die Umzugswägen vor dem Weißen Haus parken, haben Obama und seine Frau Michelle den Amtssitz vergangene Woche noch ein letztes Mal für eine riesige Privatparty geöffnet.
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Er plane ein Fest „für Erwachsene“ so Obama in einem Interview mit dem Promimagazin „People“ vorab: „Wir werden eine große Party feiern, bevor wir das Weiße Haus verlassen.“ Mehr Details wollte er nicht verraten - wie schon einige Male zuvor bestand er darauf, dass das Wort „privat“ in Privatparty auch wörtlich zu nehmen sei. Auch die Gästeliste blieb bis zu Letzt geheim, einige Promis ließen es sich aber nicht nehmen mit ihren Einladungen und Outfits auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und auf Facebook zu prahlen, andere gaben den lauernden Society-Reportern am Eingang des Weißen Hauses Interviews.
Informationen der „Washington Post“ zufolge waren auch die Musiker Beyonce, Jay-Z, Stevie Wonder, die Regisseure George Lucas und J. J. Abrams sowie Schauspieler Bradley Cooper geladen. Auch Robert De Niro, George und Amal Clooney, Oprah Winfrey, „Vogue“-Chefin Anna Wintour und Meryl Streep wurden beim Einlass zur Party im Weißen Haus gesichtet, schrieb eine CNN-Reporterin auf Twitter.
Handys wurden am Eingang eingesammelt
Der Sänger und Schauspieler Nick Jonas zeigte auf Instagram sein Outfit. Auf anderen Bildern waren unter anderem der Rapper Usher und die Sängerin Kelly Rowland zu sehen. US-Medienberichten zufolge mussten beim Eingang jedoch alle Geladenen ihre Handys abgeben.
Im Nachhinein schilderten dann doch viele Gäste ihre Eindrücke auf Instagram und Twitter. Es hätte wieder bis in die frühen Morgenstunden gedauert und Obama hätte mit vielen Gästen die Tanzfläche unsicher gemacht, ist unter anderem zu lesen.
Private Feste längst legendär
Die privaten Feste bei Obamas gelten als legendär, so trat vor einigen Jahren etwa der 2016 verstorbene Sänger Prince vor den prominenten Gästen auf. Bilder von diesen Events werden so gut wie nie veröffentlicht - und laut Obamas Sprecher werden sämtliche Kosten vom Präsidentenpaar aus der eigenen Tasche bezahlt.
Der künftige US-Präsident Trump wird in zwei Wochen offiziell vereidigt. Für diese Zeremonie und die Feiern danach haben sich bisher nur sehr wenige Prominente angekündigt. Trump holte sich bereits mehrere Absagen von Stars wie etwa Elton John. Bisher bestätigt sind die Auftritte vom Mormon Tabernacle Chor, der Tanztruppe Radio City Rockettes sowie von „America’s Got Talent“-Starlet Jackie Evancho.
Obamas und Trumps bald Nachbarn
Für die Obamas geht es zunächst nur zwei Meilen weiter ins Nobelviertel Kalorama, wo die Familie eine großzügige Backsteinvilla um kolportierte 22.000 Dollar pro Monat angemietet hat. In unmittelbarer Nachbarschaft zieht derzeit auch Trumps Tochter Ivanka mit ihrem Ehemann Jared Kushner ein. Die beiden zählen zu Trumps engsten Mitarbeitern. Während Kushner Berater von Trump im Weißen Haus wird, soll sich Ivanka um die Familie kümmern.
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