Auf der Suche nach neuen Wegen
70. Geburtstag, 40 Jahre schonungslose Kunst: Marina Abramovic wurde in den 1970ern mit Performances berühmt, heute zeigt sie ihre Radikalität in Kraftakten in berühmten Museen - und sucht nach neuen Wegen der Performancekunst.
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„The Life and Death of Marina Abramovic“: Der renommierte US-amerikanische Regisseur Robert Wilson inszenierte 2011 ein Theaterstück um Abramovics Leben. U. a. auf der Bühne: Willem Dafoe und die britische Sängerin Anohni (vormals: Antony Hegarty) - und, natürlich im Zentrum, Abramovic selbst

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Abramovic stand zuvor schon einmal im Mittelpunkt einer Bühnenarbeit: In „The Biography Remix“ von Regisseur Michael Laub 2005 erzählte sie von ihrem Weg als Frau und Künstlerin

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„Nude with Skeleton“ in der MoMA-Ausstellung „The Artist is Present“ 2010 in New York: Eine nackte Frau liegt mit einem Skelett auf dem Bauch auf einem Podest, die Wange an den Kieferknochen geschmiegt - eine Reflexion auf den unvermeidlichen Tod

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Abramovic bei der Verleihung des Kandinsky-Preises in Moskau 2008. Bereits 2001 verwendete sie eine weiße Fahne als Symbol, wieder für den Tod, den sie oft zu ihrem Thema macht. „Weiß ist auch die Farbe des Todes. Wie alle müssen uns Veränderungen unterwerfen, und der Tod ist die größte aller Veränderungen.“

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Der Schein trügt: Bei ihrer Ausstellung „Marina Abramovic: In Residence“ in Sydney 2015 stellte Abramović nicht, wie das Pressebild suggeriert, ihren eigenen Körper, sondern die Erfahrungen ihres Publikums in den Mittelpunkt

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Abramovic 2011 bei der Gala des Museum of Contemporary Art (MOCA) in Los Angeles.

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Schon früh war Abramovic mit Kunstgrößen wie Joseph Beuys und Laurie Anderson in Kontakt, heute zählt selbst Lady Gaga - hier gemeinsam mit Jeff Koons - zu ihren Fans