Zypriotische Küstenwache rettete Dutzende Flüchtlinge

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Die zypriotische Küstenwache hat 132 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die Flüchtlinge - darunter auch Dutzende Kinder - hatten wegen eines Motorschadens ihres Bootes wenige Kilometer vor der Küste der kleinen Hafenstadt Polis im Nordwesten der Insel gestern Abend ein Notsignal gesendet. Das sagte ein Polizeisprecher dem zypriotischen Rundfunk RIK.

Das Boot sei ins Schlepptau genommen und heute Früh in den kleinen Hafen Latsi gebracht worden, hieß es. Alle Menschen seien wohlauf. Während der Überfahrt sei ein Kind geboren worden. In ihrer Mehrheit stammen die Migranten aus Syrien.

Über 1.800 Euro pro Person an Schleuser

Die Flüchtlinge waren nach eigenen Angaben im südtürkischen Hafen Mersin in See gestochen. Sie hatten pro Kopf 2.000 Dollar (gut 1.820 Euro) an die Schleuser gezahlt. In den vergangenen Wochen waren auf dieser Route einige Dutzend Menschen nach Zypern gekommen. 

Die Zahl der Flüchtlinge in Zypern hält sich bisher in Grenzen. Rund 700 Migranten leben in zwei Aufnahmelagern. Gut 100 Migranten befinden sich auf britischen Stützpunkten auf der Insel im östlichen Mittelmeer.