Architektonische Meisterleistung
Nach neuneinhalb Jahren Bauzeit wurde der Öffentlichkeit am Freitag erstmals Zutritt zur Elbphilharmonie im Hamburger Hafen gewährt. Entstanden sei eine „Kathedrale der Klänge“, schrieb die „Welt“. Das Konzerthaus wurde in 50 Meter Höhe errichtet, auf dem Dach eines ehemaligen Speichers.
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„FERTIG“: Am Montag erfolgte die Schlüsselübergabe, die Elbphilharmonie ist offiziell fertiggestellt

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Die Glasfassade des Konzerthauses hat eine Fläche von 16.000 Quadratmetern. Die Glaselemente - jedes 1,2 Tonnen schwer - sollen Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h standhalten.

Elbphilharmonie/Oliver Heissner
Die Plaza liegt in einer Höhe von 37 Metern auf dem Dach des Speichers. Am Freitag wurde die Aussichtsplattform erstmals für die Öffentlichkeit freigegeben.

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Die Dachkonstruktion erhebt sich an ihrer höchsten Stelle 110 Meter in den Himmel

Elbphilharmonie/Oliver Heissner
Das Dach des Konzerthauses hat eine Fläche von 7.000 Quadratmetern. Es setzt sich aus acht konkav gekrümmten Flächen zusammen und ist mit 6.000 Pailletten geschmückt.

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Der große Saal des Konzerthauses ist mit der „Weißen Haut“ ausgekleidet, die sich aus 10.000 Platten aus Altpapier und Naturgips zusammensetzt. Die Platten wurden basierend auf Berechnungen anhand eines 3-D-Modells millimetergenau gefräst und dienen auch dem Brandschutz.

Elbphilharmonie/Oliver Heissner
Die „Weiße Haut“ in der Detailansicht

Elbphilharmonie/Johannes Arltl
Großer Saal während der Bauzeit: Die Akustik ist so gut, dass die Musiker bei der ersten Probe geweint haben sollen

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Der kleine Saal des Konzerthauses - hier zu sehen im April 2016 - fasst 550 Besucher und steht für Kammermusikaufführungen zur Verfügung

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Blaue Lichter auf der Elbphilharmonie-Baustelle: Bereits im Jahr 2010, in dem dieses Foto entstand, hätte das Konzerthaus eröffnet werden sollen

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Die Eröffnungskonzerte sollen am 11. Jänner 2017 über die Bühne gehen - die Fassade erstrahlt bereits in vollem Glanz