Schon über 400.000 Flüchtlinge in Afghanistan
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In Afghanistan flüchten immer mehr Menschen vor dem Krieg. Bis zum 30. Oktober seien 411.327 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen. Zu Anfang des Jahres hatten die UNO noch mit 250.000 Kriegsvertriebenen in dem Land gerechnet.
Die meisten Menschen sind demnach vor Kämpfen aus der Nordprovinz Kundus geflohen. Zehntausende Binnenflüchtlinge haben die Vereinten Nationen auch in der Nachbarprovinz Baghlan sowie den heftig umkämpften Südprovinzen Helmand und Urusgan registriert. 20 Prozent der Menschen seien nun in Gegenden, zu denen Helfer keinen Zugang hätten, hieß es.